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Wie schütze ich mich vor Viren?

Die richtigen Maßnahmen zum Schutz gegen Viren treffen!
Derzeit findet man viele Verhaltensvorschläge, die gegen das Virus helfen sollen. Doch dabei ist eine gewisse Vorsicht geboten! Viele Vorschläge oder nahegelegte Maßnahmen zum Schutz helfen gar nicht gegen Viren. Manche Methoden oder Desinfektionsmittel helfen nämlich allenfalls beim Schutz vor Bakterien

Viren und Bakterien unterscheiden
Bei Bakterien handelt es sich um Einzeller, die einen eigenen Stoffwechsel haben und sich selbst vermehren bzw. reproduzieren können. So können die Bakterien durch Zellteilung fortpflanzen.
Viren dagegen können sich nicht selbst vermehren, denn sie haben keine eigenen Stoffwechsel. Sie benötigen somit eine lebende Wirtszelle, denn der Wirt sorgt bei Viren (ungewollt) für die Reproduktion.
Auch bei der Behandlung wird unterschieden. So werden gegen Bakterien allgemein Antibiotika verwendet, die die Zellwand zerstören und die Reproduktion hemmen oder im besten Fall verhindern. Doch man muss dazu noch erwähnen, dass nicht alle Bakterien schädlich sind. Denn nicht alle Bakterien haben Krankheiten zur Folge, viele Gute Bakterien können auch für den Menschen beispielsweise im Darmtrakt durchaus nützlich sein. Viren sind dagegen fast ausschließlich dafür bekannt, schädlich zu sein. Bei der Behandlung der Viren kommen daher auch viel spezifischere bzw. speziellere Medikamente zum Einsatz.
Es gibt jedoch auch eine Gemeinsamkeit bei der Behandlung: Sowohl zum Schutz gegen Bakterien als auch gegen Virenkönnen Impfstoffe helfen. Daher wird beispielsweise auch händeringend nach einem Impfstoff gegen das gefährliche Coronavirus gesucht.

Was sagen die Regierung und die Experten zu dem ganzen Thema?
Zu unserem Schutz sollten wir auf die Aussagen, Hinweise und Regeln der Regierung und der führenden Experten hören. Nicht grundlos werden Ausgangsbeschränkungen und Ausgangssperren angeordnet. Dazu gehören auch die bundesweit geltenden Leitlinien der Bundesregierung zur Beschränkung aller sozialen Kontakte. Halten wir uns nämlich an die Vorgaben der Bundesregierung und der Experten, helfen wir uns selbst und unseren Mitmenschen dabei, gesund zu bleiben. Denn die Beschränkungen und Maßnahmen dienen dazu, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. So kann die berüchtigte Kurve abgeflacht bzw. abgeschwächt werden und weniger Menschen werden infiziert. Das heißt also, dass auch deutlich weniger Menschen unter dem Virus oder unter den Folgen des Virus leiden müssen. Durch diese Art von Schutz bzw. durch diese Schutzmaßnahmen können wir helfen, die Belastung für unser Gesundheitssystem so gering wie möglich zu halten. Dies ist besonders wichtig, da somit weiterhin gewährleistet werden kann, dass die Versorgung von schwer kranken Personen ordnungsgemäß stattfindet. Eine erhöhte Belastung des Systems könnte also schwerwiegende Folgen auf die Behandlung erkrankter Patienten haben.
Wenn wir also möglichst viel zu Hause bleiben, möglichst wenig direkte Kontakte haben und wenn wir das Haus verlassen müssen, möglichst viel Abstand halten, dann helfen wir aktiv dabei, uns selbst und unsere Mitmenschen vor Viren zu schützen.

Was können wir sonst noch zu unserem Schutz tun?
Das Stichwort lautet hier: Schutz durch Hygiene! Schon die einfachsten, immer anwendbaren Hygienemaßnahmen helfen beim Schutz vor Viren.
Da die Hände als häufigste Überträger von Infektionskrankheiten gelten, ist das Händewaschen von großer Bedeutung. Händewaschen kann nämlich den Übertragungsweg der ansteckenden Krankheiten unterbrechen bzw. stoppen. Dabei ist gründliches und regelmäßiges Waschen besonders wichtig. Am besten sollten die Hände zum Beispiel immer vor den Mahlzeiten und dem Umgang mit Kosmetika oder Medikamenten gewaschen werden. Waschen sollten wir uns die Hände auch nach dem nach Hause kommen, natürlich nachdem wir auf Toilette waren und nach dem Kontakt mit Abfällen. Dass die Wassertemperatur dabei eine Rolle spielt wie wirksam das Waschen ist, ist nur ein Mythos. Wir können die Hände also ohne Bedenken mit der Temperatur waschen, die uns am liebsten ist. Wichtig ist dabei noch zu erwähnen, dass das Waschen der Hände mindestens 20 Sekunden lang andauern sollte. Da sich Mikroorganismen in feuchten Umgebungen deutlich besser halten und reproduzieren können, sollten wir unsere Hände zudem gründlich abtrocknen. Ein weiterer Vorteil davon, dass wir unsere Hände gründlich abtrocknen, ist, dass durch die dabei entstehende Reibung zusätzlich verbliebene Keime, die noch an den Händen hängen, entfernt werden.
Auch auf Hygiene beim Husten und beim Niesen sollte in Zeiten wie der Corona-Krise besonders geachtet werden. Hierbei geht es zwar nicht primär um den eigenen Schutz, aber die Sicherheit unserer Mitmenschen sollte schließlich mindestens ebenso wichtig für uns sein. Daher sollten wir, wenn wir niesen oder husten müssen, darauf achten, dass wir mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen halten und dass wir uns dabei am besten noch zusätzlich wegdrehen. Wichtig ist außerdem, dass wir nur in Einwegtaschentücher husten oder niesen und diese in solchen Zeiten auch wirklich nur einmal nutzen. Anschließend ist es sehr empfehlenswert, wieder auf das Händewaschen zurückzugreifen.

Gemeinsam gegen gefährliche Viren
Vor allem in Zeiten von gefährlichen Viren wie dem Coronavirus sollten wir uns solidarisch verhalten, um unseren eigenen Schutz und den Schutz der Mitmenschen zu gewähren. Wir sollten also alle gemeinsam auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten. Wenn sich an die bestehenden Regeln hält, können wir uns gemeinsam vor gefährlichen Viren schützen.

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