Mundschutz, besser als nix.

Mundschutz – allemal besser als nix! 

Selbst wenn die Übertragungswege bei der Corona Pandemie noch nicht zweifelsfrei geklärt sind, ist das Unterlassen von Schutzmaßnahmen zweifelsfrei die schlechteste aller Möglichkeiten. Ein Mundschutz ist in der Tat besser als nix, denn augenscheinlich haben sich die meisten Menschen beim direkten Kontakt zu Infizierten mit dem Erreger angesteckt. Zudem gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass dich auch ein Gesichtsschild und sterile Handschuhe vor einer Infektion bewahren können. 

Handel von lebenden Tieren ist Tummelplatz von Viren 
Es sind die sogenannten Nassmärkte, auf denen lebende Tiere gehandelt werden, die immer wieder mit Virusepidemien in Verbindung gebracht werden. Das war bereits bei HIV der Fall, und der Ausbruch von Coronaviren unter Tieren kann von Wissenschaftern häufig bis zu einem Markt zurückverfolgt werden. Auch das dem COVID19 ähnliche SARS hatte auf einem Markt seinen Weg zum Menschen gefunden. Ob dies auch die ursächliche Quelle für die Corona Pandemie ist, bleibt abzuwarten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es nur einige schwache Hinweise, aber keine Beweise für diese Theorie. 

Übertragungswege von COVID19 weiter ungeklärt 


Ebenso mysteriös sind die Wege, über welche sich dieser Erreger in einen menschlichen Körper einschleicht. Es ist derzeit nicht einmal bekannt, ob nur Menschen betroffen sind. Aus New York, wo die weltweit meisten Menschen innerhalb einer Metropole vom Corona-Virus infiziert wurden, kommen diesbezüglich verstörende Nachrichten. Nachdem eindeutige Symptome festzustellen waren, wurde im berühmten New Yorker Zoo ein Tiger einem Corona-Test unterzogen. Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Raubkatze mit COVID19 infiziert ist. 
Allerdings verdichten sich die Hinweise, dass ein professioneller Seuchenschutz (https://seuchenschutz-shop.de) zur Abwehr einer Corona-Infektion notwendig erscheint, um das Infektionsrisiko gegen Null zu reduzieren. Derartige Schutzkleidungen kommen für einen Tiger kaum in Frage. Derzeit schreiben Regierungen den Mundschutz vor, der ganz sicher besser als nix ist. Doch scheint dies nicht ausreichend zu sein. 

Inzwischen haben Labortests und detaillierte Untersuchungen ergeben: 

– dass selbst ein 30-minütiges Bedampfen bei 70°C einen gebrauchten Mundschutz nicht von vorhandenen COVID19-Viren befreien kann. 
– das selbst auf einer glatten Fläche lebensfähige Viren dieses Corona-Typs nachgewiesen werden konnten, obwohl die Bewohner die eigenen vier Wände 15 Tage zuvor verlassen hatten. 
– dass sich das Corona-Virus über die Luft, als Tröpfcheninfektion und vermutlich auch als Schmierinfektion und sogar über die natürliche Luftfeuchtigkeit verbreiten kann.
– dass eventuell der Verdacht der Verbreitung über Wasser bestätigt werden kann. 
– dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine überstandene Corona-Erkrankung kein Garant für eine zukünftige Immunität gegen das Virus ist. Es sind mehrere Fälle dokumentiert, bei denen als geheilt und virenfrei entlassene Patienten wenig später am COVID19 erneut erkrankten oder gar verstarben. 
– dass die bisher durchgeführten Tests vielleicht nicht immer zuverlässig sind. Von den Philippinen wird gemeldet, dass eine 22-Jährige nach 15 Tagen Quarantäne und negativem Corona-Test entlassen wurde. Sie besuchte anschließend Freunde und Familienangehörige, von denen nun mehr als ein Dutzend Corona positiv sind, inklusive der 22-Jährigen. 

Besser als nix scheint nicht gut genug!


Eine Schutzbrille und ein Mundschutz oder ein Gesichtsschild scheinen für einen gefährdeten Personenkreis geradezu erforderlich zu werden. Insbesondere bei Ersthelfern und medizinischem Personal, aber auch bei Menschen mit exponierten Berufen: von der Kassiererin bis zu den Angestellten im Einwohnermeldeamt einer Gemeinde. Um sicherheitshalber auch andere Infektionswege ausschließen zu können, sollten vor allem Personen mit chronischen Vorerkrankungen, ältere Menschen und solche mit einem geschwächten Immunsystem auch über sterile Handschuhe und eventuell sogar über einen Einmal-Overall als Schutzanzug nachdenken. Derartige Maßnahmen sind ganz gewiss besser als nix und deutlich mehr als ein Mundschutz.

Der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft

Der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft
Die Bevölkerung erlebt aufgrund des Corona-Virus weitreichende Einschränkungen. Dennoch stärkt diese Situation auch das Bewusstsein dafür, welche große Rolle soziale Kontakte und gesellschaftliches Miteinander spielen. Hier tut sich eine wichtige Möglichkeit auf, dass der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft gesehen wird. 

In nur kurzer Zeit hat die neue Form des Corona-Virus eine ganze Welt in einen Alarmzustand versetzt. Besonders gefährlich ist das neuartige Virus für diejenigen, die über kein starkes Immunsystem verfügen. Dies hat zur Folge, dass alle sozialen Kontakte eingeschränkt werden und das menschliche Miteinander, egal, ob privat oder beruflich, einer schweren Prüfung unterzogen wird. 

Der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft – Zeit gewinnen 

Auch die Mitglieder der Bevölkerung, für die das Virus keine lebensgefährliche Bedrohung darstellt, müssen sich darüber bewusst sein, dass sich aus ihrem eigenen Handeln nun weitreichende Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft ergeben. Auch diejenigen, denen das Virus nicht viel anhaben kann, können es übertragen und ihre Mitmenschen infizieren. Wenn das Virus auf ein schwaches Immunsystem trifft, kann dies einen Menschen auf die Intensivstation bringen, wo er um sein Leben kämpfen muss. 

Dadurch, dass Großveranstaltungen jeglicher Art abgesagt werden, soll vor allem die älteren Menschen schützen. der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings, dass dies kein allzu hoher Preis für den Schutz von Leben ist. Jetzt kommt es nämlich so stark wie nie zuvor darauf an, dass die Gesellschaft Behörden, Politik und Forschung dabei unterstützt, wertvolle Zeit zu gewinnen und so viele Menschenleben zu retten. 

Natürlich haben alle Menschen die Hoffnung, dass sie schon bald wieder in ihren gewohnten Alltag zurückkehren können. Allerdings muss der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft gesehen werden, wenn es darum geht, dass jeder Mensch die Schwächsten im System schützen kann, nämlich die chronisch Kranken oder auch die eigenen Großeltern. der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft bedeutet auch, dass Nachbarn, die sich in einer häuslichen Quarantäne befinden, bestmöglich unterstützt werden und einfach Rücksicht zu nehmen – ob beim Spaziergang in der Natur oder beim Einkaufen im Supermarkt. 

Der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft: Den Wert der Gesellschaft wieder erkennen

Natürlich fühlt sich die aktuelle Situation mehr als merkwürdig an. Es ist allerdings eine tolle Zeit dafür, endlich wieder zu erkennen, welchen Wert das soziale Miteinander für das eigene Leben hat und welche Bereicherung eine freiheitlich gestaltete Gesellschaft bedeutet. 

Das Corona-Virus zeigt, wie ein Leben aussehen könnte, dass ausschließlich digital abläuft. Fußball kann nur noch im Fernsehen geschaut werden, Reisen sind nicht mehr möglich und Restaurantbesuche oder Konzerte werden durch Netflix im eigenen Wohnzimmer ersetzt. Die persönliche Kommunikation läuft über Video-Chats und an ein Händeschütteln zur Begrüßung ist in diesen Tagen nicht mehr zu denken. Aufgrund dieser Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen, kann das Corona-Virus als ein Experiment der Soziologie angesehen werden – weltweit werden Gesellschaften einer schweren Prüfung unterzogen. 

Dennoch sollte der Corona-Virus als Chance für die Gesellschaft gesehen werden. Hier wird nämlich klar, wie hoch der Wert eines gesellschaftlichen, friedlichen und entspannten Leb ins ist. Auch kann endlich wieder Wertschätzung für ein funktionierendes Gesundheitssystem aufgebracht werden und wie wichtig die medizinische Forschung für unser Leben ist. 

Um sich sicher gegen eine Infektion mit dem Virus zu schützen, bietet seuchenschutz-shop.de eine große Auswahl an praktischen Produkten.

Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona?

Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona?
In den aktuellen Zeiten gibt es immer mehr Menschen, welche in ihrem Alltag regelmäßig Handschuhe aus Gummi tragen. Sie verfolgen damit das Ziel, sich gegen das grassierende Corona-Virus zu schützen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Gummihandschuhe bieten weniger Schutz, als im ersten Moment vielleicht angenommen werden mag. Um bei diesem Thema mit gängigen Vorurteilen und Meinungen aufzuräumen, klärt der folgende Betrag die Frage: Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona?

Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona?

Hier muss leider die eindeutige Antwort gegeben werden, dass Gummihandschuhe grundsätzlich nicht gegen das Corona-Virus schützen. Im Grunde ist verhält sich ein Gummihandschuh nämlich nicht anders, als eine zweite Hautschicht. Hierbei handelt es sich um eine künstliche Haut, die von vielen Menschen so lange es geht getragen wird, weil sie davon ausgehen, dass sie dadurch umfassend gegen das Virus geschützt werden. Und genau in dieser Tragezeit, die oft viel zu lang ist, liegt das Problem. Auf den Gummihandschuhen sammeln sich so nämlich wesentlich mehr Bakterien, Keime und Viren an, als es auf Händen der Fall wäre, die regelmäßig gewaschen werden. Es ist eine Fehlannahme zu denken, dass die Handschuhe gegen Corona schützen – denn durch die Haut dringt das Virus nicht in den Körper ein. 

Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona? Keime gelangen ins Gesicht 

Auf dem Handschuh sammeln sich also besonders dann, wenn diese sehr lange getragen werden, viele Keime an. Dies hat zur Folge, dass diese irgendwann im Gesicht landen, da es den meisten Menschen nicht gelingt, den Drang, sich ins eigene Gesicht zu fassen, zu unterdrücken. So gelangen die Keime sehr schnell in die kritischen Bereiche der Nase, des Mundes oder den Augen. 

Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona? Sie sind kontraproduktiv 

Diejenigen, die bis jetzt auf Einmal-Handschuhe aus Gummi gesetzt haben, sollten daher umdisponieren. Um eine wirkliche Barriere zwischen der Umwelt und der Haut zu schaffen, sind nur Handschuhe aus Kunststoff geeignet. Allerdings kommt es zu starkem Schwitzen und einem Aufquillen der Haut, wenn solche Handschuhe über einen längeren Zeitraum getragen werden. Die Haut der Hände wird dadurch angegriffen, sodass Bakterien und Viren, die speziell darauf ausgelegt sind, noch einfach in den Körper eindringen können. Die bessere Alternative, wenn es um die Frage geht „Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona?“ ist also in jedem Fall ein regelmäßiges, gründliches Waschen der Hände. 

Helfen Gummi-Handschuhe gegen Corona? Dann machen Handschuhe Sinn

Sinn macht das Tragen von Handschuhen lediglich in dem Fall, wenn Kontakt zu hochinfektiösen Gegenständen oder Personen besteht. Beispielsweise sind Einmalhandschuhe für Rettungssanitäter geeignet, wenn diese in Kontakt mit einem Patienten treten. Wichtig ist dabei allerdings, dass der Handschuh nach seinem Einsatz direkt ausgezogen und wieder entsprechend entsorgt wird. 

Die Nutzung der Einmalhandschuhe sollte unbedingt so gestaltet werden, wie der Name es bereits vermuten lässt: Nämlich nur einmal. Wenn es um die Behandlung von hochinfektiösen Patienten geht, muss bei dem Ausziehen des Handschuhs stark darauf geachtet werden, dass die äußere Seite, die mit den Keimen in Kontakt gekommen ist, nicht die nackte Haut berührt. Die Entsorgung des Handschuhs muss direkt erfolgen, damit es keine weitere Chance für eine Infektion gibt.

Wie reinigt man die Toilette gründlich?

Wie reinigt man die Toilette gründlich?
Bei dem Thema „So reinigen Sie eine Toilette gründlich und hygienisch“ scheiden sich die Geister. Während die einen glauben, man müsse vor allem mit Desinfektionsmittel hantieren, sind andere davon überzeugt, dass ein milder Reiniger und die richtige Technik vollkommen ausreichen, damit die Toilette nicht nur sauber, sondern hygienisch rein wird.

So reinigen Sie eine Toilette gründlich und hygienisch – Grundsätzliches

Im ersten Moment glauben viele Menschen, dass es sich beim Putzen der Toilette nicht gerade um eine anspruchsvolle Tätigkeit handelt. Doch wenn Du möchtest, dass die Toilette von Keimen und Bakterien befreit wird, welche Dir und den Mitgliedern Deines Haushalts schaden können, gibt es einige zu beachten. In erster Linie richtet sich der Grundsatz „So reinigen Sie eine Toilette gründlich und hygienisch“ daran aus, dass die korrekte Reihenfolge eingehalten wird.

Beginne am besten mit dem Spülkasten. Dieser ist in der Regel nicht stark verschmutzt, da er lediglich mit den Fingern berührt wird. Gründlich vorgehen solltest Du dennoch, denn meisten hast Du Dir die Hände noch nicht gewaschen, wenn Du die Spülung betätigst. Die logische Folge: Am Spülkasten bzw. am Drücker tummeln sich Bakterien, die es zu beseitigen gilt.

Erst nach der Spülung folgt der Deckel, dann die Klobrille und zum Schluss die Schüssel als solche. Zwischen den einzelnen Schritten solltest Du darauf achten, dass das Tuch immer wieder gründlich abgespült wird. Alternativ kannst Du ein Küchentuch aus Papier verwenden, welches nach jedem Arbeitsschritt entsorgt wird. Dadurch wirkst Du einer Verschleppung von Schmutz und Bakterien entgegen.

So reinigen Sie eine Toilette gründlich und hygienisch mit Hausmitteln

Wenn Du keine klassischen WC-Reiniger verwenden möchtest, um die Umwelt zu schonen, gibt es hygienische Alternativen. Du kannst zum Beispiel Essigessenz mit Wasser verdünnen und auf diese Weise sowohl Kalk als auch andere Verschmutzungen entfernen. Angenehmer Nebeneffekt: Desinfektionsmittel kannst Du Dir gleich sparen, weil Essig eine leicht desinfizierende Wirkung hat. Damit diese sich volle entfalten kann, solltest Du das Essigwasser kurz einwirken lassen, bevor Du es mit einem sauberen Lappen abnimmst und gegebenfalls nachwischst.

Ebenfalls in jedem Haushalt verfügbar und nicht bedenklich in Sachen Budget oder Umwelt: Backpulver. Dieses kann – sparsam verwendet – dafür sorgen, dass die Keramikschüssel aufgehellt wird. Vor allem gegen einen unschönen Grauschleier wirkt ein wenig Backpulver mit Wasser vermischt wahre Wunder. Auch hier sollte eine kurze Einwirkzeit von einigen Minuten eingehalten werden.

Neben Backpulver und Essig ist Zitronensäure im Bereich des Klos willkommen. Sie riecht gut und kann den Schmutz lösen. Achte allerdings darauf, dass dieses Hausmittel nur auf unempfindlichen Flächen verwendet wird.

Eine keimfreie Toilette – in gesundheitlicher Hinsicht sinnvoll

Manche Menschen glauben, dass es reicht, wenn die Toilette oberflächlich gereinigt wird. Das ist allerdings nicht der Fall! Wenn Du nach dem Motto „So reinigen Sie eine Toilette gründlich und hygienisch“ vorgehen möchtest, dann solltest Du unbedingt darauf achten, dass desinfizierende Mittel eingesetzt werden. Gerade im Bereich der Toilette kann es ansonsten passieren, dass Keime oder sogar Krankheitserreger verschleppt werden. Das wäre eine Gefahr für Dich und für alle Menschen, welche die Toilette benutzen. Milde Hausmittel sollten daher durch ein Desinfektionsmittel ergänzt werden.

Wie funktioniert richtiges Händewaschen?

Der Mensch nutzt seine Hände andauernd. Ob beim Putzen der Nase, wenn Du Dir am Kopf kratzt, durch die Haar fährst und Dich danach an der Haltestange in der Bahn festhältst – die Hände wandern von Ort zu Ort. Leider sind nicht alle Oberflächen sauber. Hier lauern Viren, Bakterien und Keime, welche Du durch die Benutzung Deiner Hände von Ort zu Ort trägst.

Deshalb ist es wichtig, die Hände regelmäßig zu waschen

Wenn Du einen Gegenstand berührt hast, an welchem Krankheitserreger oder gefährlicher Schmutz haftet, dann siehst Du diese Verunreinigung mit dem bloßen Auge nicht. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Du mit dem Fingern Dein Gesicht berührst und Freunden sowie Kollegen die Hände schüttelst. Doch genau hier liegt der Fehler. Die Keime können sich auf diese Weise unbemerkt immer weiter verteilen. So werden zum Beispiel Grippeviren übertragen.

Auch andere Erreger gelangen über die Schleimhäute des Gesichts in Deinen Körper und können im schlechtesten Fall Dein Immunsystem vor eine echte Herausforderung stellen. Das alles lässt sich vermeiden, in dem Du regelmäßig Deine Hände wäschst. Allerdings wissen nur die wenigsten Menschen, wie das richtig gemacht wird.

So oft sollten die Hände gewaschen werden

Natürlich reicht es nicht aus, die Hände zu waschen, wenn sich diese tatsächlich schmutzig oder klebrig anfühlen. Stattdessen solltest Du Dir angewöhnen, die Hände sofort nach Deiner Heimkehr zu waschen. Auf diese Weise lässt es sich vermeiden, dass Du Keime in Deiner Wohnung verteilst.

Selbstverständlich müssen die Hände auch nach jedem Gang zur Toilette gründlich gewaschen werden. Sofern Du ein kleines Kind hast und die Windeln noch wechseln musst, gilt auch hier: Sofort die Hände waschen, wenn die Windeln entsorgt wurden.

Auch nach dem Niesen in die Hand und nach dem Putzen der Nase ist es unabdingbar, dass Du Dir die Hände wäschst. Hier kann unbemerkt Sekret an Deine Finger gekommen sein, das Du ansonsten verteilen würdest.

Hast Du gerade den Müll weggebracht, loses Tierfutter berührt oder generell Kontakt mit fremden Tieren gehabt? Auch in diesen Fällen ist das Händewaschen essenziell!

So werden die Hände richtig gewaschen

Vor dem Einseifen solltest Du Deine Hände immer nass machen. Wähle eine Temperatur, die Du als angenehm empfindest. Eine besonders hohe Waschkraft bringt warmes Wasser mit sich; allerdings trocknet das die Hände schneller aus als kühles Wasser.

Seife danach die Hände gründlich sein. Besonders geeignet ist flüssige Seife. Natürlich kannst Du auch ein Seifenstück verwenden. Allerdings solltest Du dann darauf achten, dass Du das Stück nach der Benutzung gründlich abspülst, damit keine Rückstände auf der Oberfläche verbleiben.

Denke beim Einseifen daran, nicht nur die Handinnenfläche, sondern auch die Zwischenräume der einzelnen Finger einzuseifen. Die Fingerspitzen berühren besonders häufig schmutzige Oberflächen außerhalb Deines Zuhauses und sollten daher gründlich gereinigt werden. Portioniere Dir zu diesem Zweck ein wenig Flüssigseife in die Handinnenfläche und streiche mit den Fingerspitzen darüber, bis die Seife schäumt.

Was viele Menschen beim Händewaschen vergessen: Auch der Daumen muss mit eingeseift werden. Am besten, Du seifst diesen schon vor den restlichen Fingern gründlich ein, damit Du ihn nicht vernachlässigst. Wo sich ebenfalls sehr gerne Bakterien und Co. absetzen: An den Fingernägeln und speziell in der Nagelfalz. Seife diesen Bereich gründlich ein.

Die Hände richtig abspülen

Wenn Du Deine Hände wirklich gründlich waschen möchtest, dann darf diesen Vorgang ruhig rund 30 Sekunden dauern. Du musst beim Einseifen keinen Druck anwenden, sondern die Lotion sanft einreiben. Hast Du alle Stellen gereinigt, werden die Hände ebenso gründlich abgespült wie eingeseift.

Achte im Speziellen darauf, dass Du nicht nur die Handflächen und Finger, sondern auch die Handkanten und den Ansatz des Handgelenks ordentlich abspülst. Hier bleiben gerne Seifenreste gemischt mit Schmutz haften, weil sich diese Stellen nicht im direkten Sichtfeld befinden. Drehe deshalb die Hände während des Abspülens ruhig ein wenig hin und her, damit Du alle Seiten siehst.

Sofern Du die Hände nicht zu Hause, sondern auf einer öffentlichen Toilette wäschst, können sich am Wasserhahn Keime befinden. Benutze deshalb nicht Deine frisch gewaschenen Hände, um das Wasser abzustellen, sondern verwende ein Einmalhandtuch, Klopapier oder Deinen Ellenbogen.

So werden die Hände korrekt getrocknet

Nicht nur das Waschen und Abspülen ist wichtig, um die Keime, Viren und Bakterien adäquat zu entfernen. Damit Deine Hände nicht allzu schnell wieder neue Erreger annehmen, solltest Du diese gründlich abtrocknen. Achte wiederum darauf, dass Du die Zwischenräume, die Ansätze des Handgelenks und den Daumen nicht vergisst. Die meisten Krankheitserreger fühlen sich in einem feucht-warmen Milieu besonders wohl. Unzureichend abgetrocknete Hände können daher mehr schaden, als nützen. Deshalb ist das Abtrocknen ein wichtiger Schritt, um Deine eigene Gesundheit und die Deiner Mitmenschen zu schützen.

Sofern Du Deine Hände in einer öffentlichen Toilette oder im Geschäft wäschst, solltest Du ausschließlich Einmalhandtücher aus Papier verwenden. Gibt es einen speziellen Föhn zum Trocknen der Hände, so reicht die kurze Benutzung meistens nicht aus, um die Feuchtigkeit rückstandslos zu entfernen. Gebraucht Handtücher in öffentlichen Toiletten sind tabu.

Wie schütze ich mich vor Viren?

Die richtigen Maßnahmen zum Schutz gegen Viren treffen!
Derzeit findet man viele Verhaltensvorschläge, die gegen das Virus helfen sollen. Doch dabei ist eine gewisse Vorsicht geboten! Viele Vorschläge oder nahegelegte Maßnahmen zum Schutz helfen gar nicht gegen Viren. Manche Methoden oder Desinfektionsmittel helfen nämlich allenfalls beim Schutz vor Bakterien

Viren und Bakterien unterscheiden
Bei Bakterien handelt es sich um Einzeller, die einen eigenen Stoffwechsel haben und sich selbst vermehren bzw. reproduzieren können. So können die Bakterien durch Zellteilung fortpflanzen.
Viren dagegen können sich nicht selbst vermehren, denn sie haben keine eigenen Stoffwechsel. Sie benötigen somit eine lebende Wirtszelle, denn der Wirt sorgt bei Viren (ungewollt) für die Reproduktion.
Auch bei der Behandlung wird unterschieden. So werden gegen Bakterien allgemein Antibiotika verwendet, die die Zellwand zerstören und die Reproduktion hemmen oder im besten Fall verhindern. Doch man muss dazu noch erwähnen, dass nicht alle Bakterien schädlich sind. Denn nicht alle Bakterien haben Krankheiten zur Folge, viele Gute Bakterien können auch für den Menschen beispielsweise im Darmtrakt durchaus nützlich sein. Viren sind dagegen fast ausschließlich dafür bekannt, schädlich zu sein. Bei der Behandlung der Viren kommen daher auch viel spezifischere bzw. speziellere Medikamente zum Einsatz.
Es gibt jedoch auch eine Gemeinsamkeit bei der Behandlung: Sowohl zum Schutz gegen Bakterien als auch gegen Virenkönnen Impfstoffe helfen. Daher wird beispielsweise auch händeringend nach einem Impfstoff gegen das gefährliche Coronavirus gesucht.

Was sagen die Regierung und die Experten zu dem ganzen Thema?
Zu unserem Schutz sollten wir auf die Aussagen, Hinweise und Regeln der Regierung und der führenden Experten hören. Nicht grundlos werden Ausgangsbeschränkungen und Ausgangssperren angeordnet. Dazu gehören auch die bundesweit geltenden Leitlinien der Bundesregierung zur Beschränkung aller sozialen Kontakte. Halten wir uns nämlich an die Vorgaben der Bundesregierung und der Experten, helfen wir uns selbst und unseren Mitmenschen dabei, gesund zu bleiben. Denn die Beschränkungen und Maßnahmen dienen dazu, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. So kann die berüchtigte Kurve abgeflacht bzw. abgeschwächt werden und weniger Menschen werden infiziert. Das heißt also, dass auch deutlich weniger Menschen unter dem Virus oder unter den Folgen des Virus leiden müssen. Durch diese Art von Schutz bzw. durch diese Schutzmaßnahmen können wir helfen, die Belastung für unser Gesundheitssystem so gering wie möglich zu halten. Dies ist besonders wichtig, da somit weiterhin gewährleistet werden kann, dass die Versorgung von schwer kranken Personen ordnungsgemäß stattfindet. Eine erhöhte Belastung des Systems könnte also schwerwiegende Folgen auf die Behandlung erkrankter Patienten haben.
Wenn wir also möglichst viel zu Hause bleiben, möglichst wenig direkte Kontakte haben und wenn wir das Haus verlassen müssen, möglichst viel Abstand halten, dann helfen wir aktiv dabei, uns selbst und unsere Mitmenschen vor Viren zu schützen.

Was können wir sonst noch zu unserem Schutz tun?
Das Stichwort lautet hier: Schutz durch Hygiene! Schon die einfachsten, immer anwendbaren Hygienemaßnahmen helfen beim Schutz vor Viren.
Da die Hände als häufigste Überträger von Infektionskrankheiten gelten, ist das Händewaschen von großer Bedeutung. Händewaschen kann nämlich den Übertragungsweg der ansteckenden Krankheiten unterbrechen bzw. stoppen. Dabei ist gründliches und regelmäßiges Waschen besonders wichtig. Am besten sollten die Hände zum Beispiel immer vor den Mahlzeiten und dem Umgang mit Kosmetika oder Medikamenten gewaschen werden. Waschen sollten wir uns die Hände auch nach dem nach Hause kommen, natürlich nachdem wir auf Toilette waren und nach dem Kontakt mit Abfällen. Dass die Wassertemperatur dabei eine Rolle spielt wie wirksam das Waschen ist, ist nur ein Mythos. Wir können die Hände also ohne Bedenken mit der Temperatur waschen, die uns am liebsten ist. Wichtig ist dabei noch zu erwähnen, dass das Waschen der Hände mindestens 20 Sekunden lang andauern sollte. Da sich Mikroorganismen in feuchten Umgebungen deutlich besser halten und reproduzieren können, sollten wir unsere Hände zudem gründlich abtrocknen. Ein weiterer Vorteil davon, dass wir unsere Hände gründlich abtrocknen, ist, dass durch die dabei entstehende Reibung zusätzlich verbliebene Keime, die noch an den Händen hängen, entfernt werden.
Auch auf Hygiene beim Husten und beim Niesen sollte in Zeiten wie der Corona-Krise besonders geachtet werden. Hierbei geht es zwar nicht primär um den eigenen Schutz, aber die Sicherheit unserer Mitmenschen sollte schließlich mindestens ebenso wichtig für uns sein. Daher sollten wir, wenn wir niesen oder husten müssen, darauf achten, dass wir mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen halten und dass wir uns dabei am besten noch zusätzlich wegdrehen. Wichtig ist außerdem, dass wir nur in Einwegtaschentücher husten oder niesen und diese in solchen Zeiten auch wirklich nur einmal nutzen. Anschließend ist es sehr empfehlenswert, wieder auf das Händewaschen zurückzugreifen.

Gemeinsam gegen gefährliche Viren
Vor allem in Zeiten von gefährlichen Viren wie dem Coronavirus sollten wir uns solidarisch verhalten, um unseren eigenen Schutz und den Schutz der Mitmenschen zu gewähren. Wir sollten also alle gemeinsam auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten. Wenn sich an die bestehenden Regeln hält, können wir uns gemeinsam vor gefährlichen Viren schützen.

Darauf muss man beim Händewaschen achten

Händewaschen klingt so einfach, dass es verwundert darüber zu lesen. Weil aber deine Hände sehr häufig mit Keimen und Mikroorganismen in Kontakt kommen und diese immer übertragen werden, wenn Du etwas angreifst, ist das richtige Händewaschen sehr wichtig. Wenn Du niesen musst, wenn Du die Toilette benutzt, wenn Du Lebensmittel angreifst, mit einem Tier Kontakt hast oder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt: Du hast ständig mit Keimen Kontakt. Über das Händeschütteln gibst Du diese Keime an andere Personen weiter. Durch Berührungen im Gesicht dringen die Keime in Deinen Körper durch die Schleimhäute der Nase und des Mundes ein. Mit dem richtigen Waschen der Hände werden diese Übertragungen unterbunden.

Du kannst die Übertragung gefährlicher Krankheiten verhindern

Damit möglichst wenige Keime übertragen werden, ist es wichtig, dass Du die Hände wäscht, wenn:

* Du nach Hause kommst
* nach jedem Toilettengang
* bei einer Erkältung mit Husten und Schnupfen
* nach jedem Kontakt mit Tieren
* bei Kontakt mit kranken Personen oder mit Wunden
* nach der Zubereitung von Speisen
* vor und nach jeder Mahlzeit
* wenn Du Medikamente in der Hand hattest

Durch das Waschen mit warmen Wasser und Seife wird die Anzahl der Keime an der Handoberfläche reduziert und Du kannst Dich und Deine Mitmenschen deutlich weniger anstecken. Die Keime, Viren und Bakterien sind für die Klassiker wie Grippe und Magen-Darm-Erkrankungen, aber auch die aktuelle Pandemie mit Covid-19 Viren zuständig. Eine geringe Anzahl an vorhandenen Keimen reduziert das Risiko mit diesen Krankheiten infiziert zu werden.

Richtiges Händewaschen dauert 20 Sekunden

Das Händewaschen erfolgt in vier Schritten. Zunächst werden die Hände mit warmen Wasser abgespült. Der Wärmegrad ist nicht für die Reduzierung der Keime verantwortlich. Du kannst also eine für Dich angenehme Temperatur wählen. Danach wird die Seife gründlich auf die Hände aufgetragen und sanft eingerieben. Du musst die Handinnen- und Handaußenseite, die Finger, die Fingerzwischenräume, die Fingerkuppen und die Fingernägel bearbeiten. Der Daumen wird ebenfalls berücksichtigt. Damit der sichtbare Schmutz und die unsichtbaren Keime abgewaschen werden, muss die Seife rund 20 Sekunden eingerieben werden. Diese Zeitspanne entspricht dem Lied „Happy Birthday“, wenn Du es doppelt singst. Danach werden die Hände wieder abgespült und gut abgetrocknet. Das Abtrocknen verhindert, dass sich die Keime an den warm-feuchten Händen wieder sehr schnell vermehren und gleichzeitig werden durch das Reiben beim Abtrocknen ebenfalls Keime entfernt.

In einer öffentlichen Toilette solltest Du Einweghandtücher verwenden, mit denen Du auch den Wasserhahn schließt und die Türe öffnest. Erst danach wirf das Einweghandtuch fort. So gelangen die Keime, die an der Oberfläche des Wasserhahns und an der Türklinke sind nicht an Deine Hände. Wenn Du statt einem herkömmlichen Stück Seife Flüssigseife verwendest, ist dies hygienischer. Weil viele Keime mit einer schützenden Fettschicht umgeben sind, ist die Verwendung von Seife sinnvoll. Steht Dir jedoch keine Seife zur Verfügung, dann reduziert der Wasserstrahl in Verbindung mit einem Reiben der Hände ebenfalls eine beträchtliche Anzahl an Erregern. Eine nicht vorhandene Seife darf nicht als Ausrede für das Vermeiden des Händewaschens verwendet werden.

Du musst Deine Hände nicht zusätzlich strapazieren

Wenn Du Deine Hände falsch wäscht, dass wird die Wirkung des Händewaschens verringert. Eine zu kurze Waschdauer nimmt Dir nur eine geringe Erregerzahl von der Haut, zu intensives Waschen kann der Haut schaden. Eine hohe Wassertemperatur und aggressive Waschsubstanzen setzen dem Säuremantel der Haut zu. Desinfektionsmittel, die häufig verwendet werden, greifen ebenfalls den Säuremantel der Haut an. Die natürlichen Hautfette werden ausgewaschen und die oberste Hautschicht, die Hornhaut, wird weniger widerstandfähig. Trockene, rissige Hände und Hautrötungen sind die Folge. Keime können jedoch durch die offenen Hautstellen noch schneller in den Organismus eindringen. Statt aggressive Reinigungsmittel und häufige Desinfektionsmittel solltest Du daher zu einer milden, pH-neutralen Seife greifen und Deine Hände mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme behandeln. Gerne kannst Du auch eine rückfettende Hautpflege nach jede Händewaschen nutzen. Desinfektionsmitteln und Seifen mit einem antibakteriellen Zusätzen sollten nur im pflegerischen Alltag, bei hochansteckenden Krankheiten oder von Risikopersonen mit deutlich reduziertem Immunsystem verwendet werden. 

Regelmäßige Händewaschen, eine große Portion Seife und eine Handwaschdauer von mindestens 20 Sekunden reduziert die Ansteckung mit Keimen, Bakterien und Viren deutlich. Aggressive Substanzen oder Desinfektionsmitteln sind für die Handgesundheit von gesunden Menschen nicht erforderlich. Sollten Deine Hände durch das oftmalige Waschen trocken und rissig werden, kannst Du eine feuchtigkeitsspendende Hautcreme benutzen.

Viren – eine unterschätze Gefahr für die Zivilisation?

Viren bedrohen uns mehr als wir bisher dachten!
Vor Corona hatten doch die wenigsten in unserer Bevölkerung Angst vor Viren. Und noch weniger hätten wohl geglaubt, dass Viren unseren Alltag so stark beeinflussen können und werden wie es beispielsweise bei Corona der Fall ist. Unsere Gesellschaft und alles was die Gesellschaft aufgebaut hat, ist durch Viren wie Corona in Gefahr.

Viele Viren kennen wir und werden deshalb schon länger unterschätzt!
Viren sind in unserem Bewusstsein lange nicht als Bedrohung aufgetreten. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass wir ein sehr gutes und ausgeprägtes Gesundheitssystem haben. Unsere Wissenschaftler, Virologen, Ärzte und weitere Fachkräfte sorgen dafür, dass von vielen Viren tatsächlich keine Gefahr ausgeht oder unsere Zivilisation zumindest ohne größere Auswirkungen damit umgehen kann. Gerade deshalb fiel es uns vielleicht lange schwer, anzuerkennen, dass von Viren reale Gefahren ausgehen.

Die große Gefahr des Unbekannten
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen häufig mehr Angst vor etwas Unbekannten haben als vor etwas, dass Sie schon länger kennen. Und genauso ist dies nun auch bei den Viren. Tritt ein unbekanntes Virus wie zum Beispiel das Coronavirus auf, so handelt es sich erst einmal um eine unbekannte und somit auch unerforschte potentielle Bedrohung. 
Doch diese Bedrohung bzw. Gefahr wird von der Gesellschaft nach erstem Auftreten noch lange nicht als Gefahr wahrgenommen. Die Alarmglocken klingen zuerst nur bei den Experten und auch, wenn über ein gefährliches Virus bereits in den Medien berichtet wird, nehmen viele die Bedrohung noch nicht wirklich wahr. Diese veränderte Wahrnehmung kommt erst, wenn das Virus Konsequenzen mit sich zieht, die nicht mehr überschaubar sind. Dann hört man immer mehr Stimmen, die vor der Gefahr des Virus warnen. Dies sind häufig die selben Stimmen, die vor kurzer Zeit die Bedrohungslage selbst noch unterschätzt haben.
Denn nun kann es sogar schwierig werden, für alle Personen der Bevölkerung, die medizinische Hilfe benötigen, medizinische Unterstützung bereitzustellen. Vielleicht muss sogar entschieden werden, welcher Patient behandelt werden kann und wer nicht. Doch dies kann man eigentlich nicht damit in Einklang bringen, dass jedes Menschenleben genau gleichviel wert ist!

Große Auswirkungen: Wir müssen unser Verhalten ändern!
Wenn die mögliche Gefahr schließlich weitgehend anerkannt und akzeptiert wird bzw. wurde, dann ist auch mit großen gesellschaftlichen Veränderungen zu rechnen. Veränderungen, die zum Schutz unseres Lebens dienen sollen, unsere Zivilisation allerdings nachhaltig verändern können.
Bei Corona kann man sehr gut sehen, welche weitgehenden Folgen einige Maßnahmen auf unser Leben haben.
Ausgangsbeschränkungen oder sogar Ausgangssperren. Der direkte menschliche Kontakt soll, so weit wie es irgendwie geht, minimiert werden. Alte und Kranke sollen am besten gar nicht mehr ihr Haus verlassen.
Doch neben dem sozialen Aspekt gibt es auch einen großen wirtschaftlichen Faktor. Viele Betriebe müssen vorübergehend schließen oder gehen sogar gänzlich insolvent. Eine Entwicklung, mit der die meisten am Anfang von solchen Krisen, wohl noch nicht gerechnet haben. Dabei trifft es selbstständige Kleinunternehmer ebenso wie große Restaurantketten oder Fußballclubs.
Ganz gefährlich für unsere Zivilisation wird es bei einem Virus, wenn die politischen Maßnahmen noch weiter gehen. Müssen nämlich alle Betriebe, die keine lebensnotwendigen Güter produzieren oder liefern, ihre Arbeit niederlegen, so kann die Wirtschaft des Landes nachhaltig darunter leiden. Ein langer Wirtschaftsaufschwung oder zumindest ein stabiler Haushalt ist durch Viren wie im Falle von Corona nicht mehr möglich.

Viren auch als Chance zur Neuausrichtung
Natürlich sehen viele Leute zu Zeiten von Krisen, die durch Viren verursacht werden, vorrangig die lange unterschätzten Gefahren für die Zivilisation wie wir sie kennen. Doch manche positive Aspekte sollten nicht vergessen werden.
Denn auch ohne die direkten sozialen Kontakte erfährt soziales Verhalten in Zeiten der Krise einen großen Aufschwung. Solidarität und Unterstützung sind Attribute, die lange aus unserer ,,zivilisierten“ Gesellschaft verschwunden waren. Während Krisen wie der Corona-Krise blüht dieses positive Verhalten neu auf.
In der kapitalistischen Gesellschaft wird vielen mal wieder bewusst, dass man manche Dinge nur gemeinsam lösen kann. Der Gesellschaft wird wieder bewusst, dass ein ,,WIR“ manchmal einfach wichtiger ist als ein ,,ICH“.

Viren – eine lange unterschätzte Gefahr für die Zivilisation, die die Menschen wieder näher zusammenrücken lässt
Es ist also nicht zu leugnen, dass die meisten Personen Viren nicht als besondere Bedrohung wahrgenommen haben, vor allem nicht als Bedrohung für die Zivilisation so wie wir sie kennen. Doch durch notwendige politische Maßnahmen kann sich das Zivilisationsleben nachhaltig verändern. Wirtschaftlicher Fortschritt und Erfolg wird stark eingedämmt. Medizinische Versorgung wird zu einem knappen Gut, das unter Umständen nicht für alle reicht. Daher wird solidarisches Handeln immer wichtiger, denn nur so können die Probleme und Gefahren eingedämmt werden.

Beatmungshilfen von SEAT offiziell freigegeben

SEAT beginnt mit der Produktion von mechanisierten Beatmungshilfen im Werk Martorell und leistet somit einen aktiven Beitrag in der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Erkrankung COVID-19, die durch das Virus Sars-CoV-2 ausgelöst wird. Die Beatmungshilfe, die auf der Montagelinie des SEAT Leon produziert wird, wurde nun von der spanischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (AEMPS) für den klinischen Einsatz freigegeben. SEAT peilt ein Produktionsvolumen von 300 mechanisierten Beatmungshilfen pro Tag an – es wird täglich nach Rücksprache mit den Behörden angepasst, um keine unnötigen Lagerbestände zu erzeugen.